Online-Wetten werden zur “Herausforderung für die öffentliche Gesundheit”

Wissenschaftler hinter einer britischen Studie der University of Bath sind zu dem Schluss gekommen, dass die hohe Verbreitung von Online-Sportwetten zu einer wachsenden Herausforderung für die öffentliche Gesundheitsfürsorge wird. Insbesondere Werbeaktionen sowie die ständige Verfügbarkeit von Sportwetten stellen laut der Autoren eine Gefahr dar.

Eine Normalisierung von Sportwetten sei vor allem unter jungen, männlichen Sport-Fans erkennbar. Dies führe zu sowohl emotionalem als auch finanziellem Druck. Für die im Journal of Public Health veröffentlichte Studie hat Dr. Darragh McGee junge Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren interviewt, die mehr oder weniger regelmäßig Online-Sportwetten platzieren. Ein Teilnehmer merkte beispielsweise an, das er aufgrund von Sportwetten Fußballspiele nicht mehr genießen könne:

Gambling has ruined sport because you can’t watch it without thinking ‘I should put a fiver on first goal’. All my mates can’t watch it without having a bet anymore. When I was younger, I couldn’t wait to get home from school to see Man United playing in the Champions League … Now, I’m sat there thinking about what I should be betting on tonight. I can’t remember the last time that I just watched the game like a real fan.

Gefährlich seien vor allem die ständige Verfügbarkeit von Sportwetten über mobile Apps, sowie Werbeaktionen wie Gratiswetten und Boni. Diese Promotions haben oft unverständliche AGB und können die tatsächlichen Ausgaben für Sportwetten verschleiern.

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